Die Tage werden kürzer und draußen ist es immer öfter auch nicht mehr so schön. Schaut ihr durch die Fenster, entdeckt ihr eine dicke Staubschicht, genauso wie auf euren Regalen und Schränken. Im Sommer war kaum Zeit für den Hausputz, denn ihr habt die meiste Zeit draußen verbracht. Viele Dinge wurden angeschleppt und dann irgendwo abgestellt und jetzt fühlt ihr euch gar nicht mehr wohl in diesem Durcheinander.

So ergeht es mir zumeist, obwohl ich ja (meistens) eine ordnungsliebende Person bin.

Doch jetzt wo man viel mehr Zeit innerhalb der eigenen vier Wände verbringt, möchte man es auch gemütlicher haben. Ich weiß, putzen und aufräumen gehört wahrscheinlich auch nicht zu euren Lieblingsbeschäftigungen und die Gesundheit leidet jetzt auch manches Mal, daher möchte ich euch ein paar Tipps mitgeben, wie ihr problemlos durch den Herbst kommt.

Zu Beginn nehmen wir das Schlimmste in Angriff und beseitigen erst einmal unser Durcheinander, um wieder etwas Durchblick zu bekommen. Darauf folgt ein kleiner Hausputz, um es euch anschließend richtig gemütlich zu machen. Für eure Gesundheit im Herbst möchte ich euch auch zwei Tipps mit auf den Weg geben.

1. schafft ordnung

Über den Sommer und über die Jahre sammelt sich ziemlich viel Zeug an, über das man schnell den Überblick verliert, wenn man nicht aufpasst. Um nicht von der eventuellen Fülle an Sachen überwältigt zu werden, nehmt euch Zimmer für Zimmer vor. Ich fange gern mit dem Zimmer an, das am schnellsten aufzuräumen geht. So sieht man schnell Erfolg und bleibt auch motiviert. Doch bevor ihr beginnt, schnappt euch einen Notizzettel und haltet etwas fest, mit dem ihr euch am Ende eures Aufräumen belohnt, das motiviert ;).

Mein treuer Helfer beim Aufräumen ist mein Wäschekorb. Dort kommen alle Dinge rein, die nicht an ihrem Platz stehen. Seid ihr einmal durch deinen Raum gegangen und habt alles eingesammelt, geht es am besten jetzt daran auszusortieren, was kaputt ist und nicht mehr repariert werden kann, was euch nicht mehr gefällt oder was nicht mehr in den Raum soll. Der Rest bekommt einen festen Platz.

Manchmal kann man auch noch einiges von den Dingen, die man nicht mehr haben möchte, auf Kleinanzeigen oder anderen Internetportalen los werden und noch etwas für die Spardose verdienen.

Gut finde ich auch die Idee mit den vier Kisten. Die erste Kiste mit Dingen, die ihr behaltet. Die zweite Kiste mit Dingen, die ihr verkaufen könnt. In die dritte Kiste kommen alle Sachen, die ihr noch spenden könnt. Und in der vierten Kiste landen alle defekten Sachen.

Je nachdem wie viele Zimmer ihr habt, dauert euer kleiner Aufräum-Marathon länger oder kürzer. Seid ihr durch alle Räume durch, dürft ihr euch mit der Sache belohnen, die ihr zu Beginn auf euren Notizzettel geschrieben habt.

2. ein kleiner hausputz schadet nie

Mit dem Aufräumen der Zimmer habt ihr fast alles für den zweiten Punkt vorbereitet. Bevor ihr jedoch mit dem Putzen anfangt, überlegt was ihr braucht und stellt alles bereit: Wischer, Lappen, Eimer mit Wasser, Besen oder Staubsauger. Schaltet euch eure Lieblingsmusik ein, denn damit arbeitet es sich wirklich leichter.

Geputzt wird immer von oben nach unten, sonst macht ihr euch doppelte Arbeit – danke Schwerkraft! Habt ihr mehrere Etagen, beginnt am besten ganz oben und arbeitet euch von Raum zu Raum. So wandert aller Staub, Dreck und Müll mit euch nach unten.

Zuerst staubt ihr alles über eurem Kopf ab, entfernt Spinnweben von der Decke und aus den Ecken. An dieser Stelle können auch die Türrahmen einmal abgewischt werden. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die meist vergessen werden.

Seid ihr mit dem Bereich über dem Kopf fertig, bearbeitet ihr alles, was etwa auf Augenhöhe liegt. Falls ihr Vorhänge oder Gardienen habt, nehmt sie ab und wascht sie einmal durch. Regale werden abgestaubt und alles, was an Bildern, Spiegeln, Uhren usw. an der Wand hängt. Jetzt kommen auch die Fenster dran, damit ihr wieder richtig Durchblick habt.

Als nächstes putzt ihr alles auf Hüfthöhe. Oberflächen werden abgestaubt, Stoffmöbel abgesaugt, Ledermöbel abgewischt. Im Bad werden die Waschbecken, Duschen, Wannen und Toiletten gereinigt. Wascht die Bezüge eurer Betten auch gleich mit.

Zuletzt kommen wir zur untersten Ebene. Hartböden wischt ihr feucht, die Teppiche saugt ihr ab und behandelt mögliche Flecken gleich mit. Vorleger kommen auch fix in die Waschmaschine.

Am Ende wird alles wieder an seinen Platz gestellt, gelegt oder gehängt und ihr könnt euch über ein sauberes Heim freuen.

3. macht es euch richtig gemütlich

Während der Kälter werdenden Tage hört man den Ruf der Couch immer stärker. Sehnt ihr euch vor allem im Herbst und Winter genau wie ich nach Gemütlichkeit?

Wenn es draußen abends früh dunkel wird, verteile ich als erstes meine Sammlung an Teelichthaltern und Kerzenständern. Viele kleine Lichtquellen schaffen eine behagliche Atmosphäre.

Im Laufe der Zeit haben sich mehrere Decken und ganz viele Kissen auf meinem Sofa eingefunden – und ich möchte sie nicht mehr missen.

Schnappt euch also eine Kuscheldecke und ein paar fluffige Kissen, brüht euch einen heißen Tee auf oder macht eine heiße Schokolade, zündet ein par Kerzen an und macht es euch bei einem Lieblingsfilm oder bei einer Lieblingsserie mal so richtig gemütlich.

Vielleicht denkt ihr auch einmal darüber nach, die Anordnung eurer Sofas und eurer Sessel zu ändern. Bei behaglichen Gesprächen mit Freunden möchte man sich ja auch gern ansehen.

Auch Düfte schaffen Atmosphäre. Wie wäre es, wenn ihr verschiedene ätherische Öle passend zu der Jahreszeit ausprobiert?

4.  AUF NACH DRAUSSEN!

Viel lieber würden wir bei diesem tristen Wetter drinnen bleiben und uns vor dem Fernseher einigeln. Ist ja auch nicht schlimm, nur das sollte nicht zu Dauerzustand werden. Damit würden wir unserer Gesundheit keinen Gefallen tun.

Sport und ausgedehnte Spaziergänge regen den Kreislauf an und wirken sich außerdem positiv auf unseren Gemütszustand aus. Auch wenn das Wetter mal etwas schlechter sein sollte, scheut euch nicht, raus zu gehen. Wenn ihr dabei auf entsprechende Kleidung achtet, steht euch nichts im Wege. Ein deutsches Sprichwort besagt:

“Es gibt kein schlechtes wetter – nur die falsche Kleidung.”

Selbst wenn ihr Sportmuffel seid, ein kleiner Spaziergang hat denke ich noch keinem geschadet.

Mit unserem Knirps Drachen steigen lassen ist natürlich auch immer ein Highlight im Herbst. Auch ein Erlebnisspaziergang mit den Kindern ist aufregend, Kastanien, bunte Blätter, Pilze und noch mehr, das entdeckt werden kann.

5. ESST GESUND

Vielleicht merken einige von euch, dass der Körper jetzt beginnt, Winterspeck zu speichern. Plötzlich hat man Heißhunger und greift nach dem nächstbesten Stück Schokolade. Doch vor allem in dieser Jahreszeit ist es wichtig, gesund zu essen um euer Immunsystem zu stärken. Saisonale Lebensmittel bieten hierfür die richtige Auswahl an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

Ich habe das ganze Jahr darauf gewartet, endlich wieder Kürbissuppe zu kochen. Von meinem Liebsten habe ich das Verbot bekommen, vor Oktober Kürbis zuzubereiten, aber pünktlich zum 1. Oktober gab es bei uns direkt die erste Kürbissuppe ;). Auch andere saisonale Lebensmittel wie z. B. Kartoffeln, Kohl, Feldsalat, Äpfel, Nüsse usw. bereichern hierbei den Speiseplan.

fazit

Wie ihr seht, kann man auch mit kleinen Dingen große Wirkung erzielen. Hier noch einmal meine fünf Tipps knapp zusammengefasst:

  1. Schafft Ordnung – eine aufgeräumte Umgebung entspannt ungemein
  2. Ein kleiner Hausputz schadet nie – und wenn es sauber ist, fühlt man sich wohl
  3. Macht es euch richtig gemütlich – auch Entspannung muss mal sein
  4. Auf nach draußen – Bewegung ist gesund
  5. Esst gesund – denn nur dann kann euer Körper richtig funktionieren

Wie bereitet ihr euch darauf vor, den Herbst gesund zu überstehen? Wie macht ihr es euch so richtig gemütlich?

 

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